Der Modekonzern C&A führt auf seinem größten Markt Deutschland ein großes Restrukturierungsprogramm durch. Schon im Januar sollen erste C&A-Filialen in Dessau und Rottenburg geschlossen werden. Inzwischen wurde auch die geplante Schließung der Filiale in der Wilmersdorfer Straße bekannt. Die Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“ hatte über die Schließungspläne berichtet.
Viele weitere Niederlassungen sind ebenfalls von Schließung betroffen. Die Filiale in Witten wird Ende Februar geschlossen, Stadthagen spätestens im Sommer 2020. Auch Potsdam steht auf der Liste. Weitere Schließungen sind in Neustadt an der Weinstraße, Emden, Tuttlingen, Mülheim, München-Nordheide, Forchheim und Lemgo geplant.
Wie das „Manager Magazin“ berichtet, plant der Modehändler C&A, rund 100 seiner Filialen zu schließen. Die Restrukturierung mit dem Programmnamen „Turnaround Germany“ soll den für C&A wichtigsten Markt sanieren. C&A verhandelt daazu mit allen Vermietern der Filiale um hohe Nachlässe. Die Kalkulation: Rechnet sich eine Filiale nicht mehr, zieht der Modehändler aus.
In Deutschland könnten bis zu 100 der 450 Filialen geschlossen werden. „Wir überprüfen ständig unser Filialnetz und entscheiden auf der Basis von standortabhängigen Marktanalysen, ob wir eine Filiale modernisieren, schließen oder neu eröffnen“, so der verlautete ein C&A-Sprecher.